MadeForLayers in der Anwendung

Über ein Bedienfenster zeigt MadeForLayers alle, im aktuell geöffneten Dokument, eingerichteten Ebenenansichten an. Vorhandene Ebenenansichten können angewendet und bearbeitet werden und neue lassen sich hinzufügen.

Aufruf und Anwendung von MadeForLayers

MadeForLayers für InDesign beziehungsweise Illustrator bietet eine Benutzeroberfläche für das intelligente Ein- und Ausblenden von inhaltlich zusammengehörenden Ebenen.

Der Anwender kann die Benutzeroberfläche der Ebenenverwaltung über den Menüpunkt  Zusatzmodule; MadeForLayers aufrufen.

Dialog-Übersicht

In MadeForLayers gibt es drei Dialoge, die eine unterschiedliche Anzahl von Funktionen zur Verfügung stellen.

  • Maximaler Dialog
  • Standard-Dialog
  • Minimaler Dialog

Zum Aufrufen von MadeForLayers lassen sich individuelle Tastenkürzel definieren. Die Definition erfolgt über das InDesign-Menü Bearbeiten; Tastaturbefehle…

Im Produktbereich Andere befindet sich ein Eintrag MadeForLayers.

Maximaler Dialog

Der maximale Dialog bietet alle Möglichkeiten, die Ebenenansichten zu editieren, umzuschalten und neu anzulegen.

Standard-Dialog

Im Standard-Dialog können Sie Ebenenansichten umschalten und die Sichtbarkeit von Ebenen ändern. Ein Bearbeiten der Ebenenansichten oder Ebenen ist in diesem Dialog nicht möglich.

Minimaler Dialog

In diesem sehr kompakten minimalen Dialog können Sie nur per Pop-up zwischen den Ebenenansichten hin und her schalten.

Anlegen von Ebenenansichten

Zum Anlegen von Ebenenansichten wechseln Sie in den Maximalen Dialog. Wenn Ihr Dokument bereits Ebenenansichten enthält, so werden diese im oberen Teil angezeigt. Sind noch keine vorhanden, dann bleibt dieser Bereich leer.

Das Fenster ist zweigeteilt. Im oberen Bereich sind die Ebenenansichten aufgeführt, sowie die dazugehörigen Funktionsschaltflächen zum Hinzufügen, Editieren und Entfernen von Ebenenansichten, zum Speichern und Zurücksetzen sowie für den Im- und Export von Einstellungen. Im unteren Bereich sind die Ebenen des Dokumentes aufgeführt sowie Schaltflächen zum Anlegen, Löschen und Bearbeiten dieser Ebenen.

Sie können die Ebenenansichten auch in einem InDesign-Template speichern. Dokumente, die Sie aus diesen Vorlagen erstellen, enthalten dann automatisch auch die Ebenenansichten.

Eine neue Ebenenansicht konfigurieren

Per Klick auf die Schaltfläche mit dem grünen Plus-Zeichen im oberen Teil der Ebenenverwaltung kann der Anwender eine Ebenenansicht hinzufügen.

Im folgenden Dialog lässt sich die Einstellung benennen. Die neue Ebenenansicht wird automatisch mit den aktuell sichtbaren Ebenen aus dem Dokument gefüllt.

Im Beispiel wird die Sichtbarkeit der Produktbilder-, Preis- und Text-Ebenen in der deutschen Sprachversion aktiviert, dahingegen die Sichtbarkeit aller weiteren Ebenen deaktiviert.

Auf die gleiche Weise lassen sich Ebenenansichten für weitere Sprachen einrichten, aber auch für technische oder Marketing-spezifische Ansichten.

MadeForLayers kann unter anderem für die mehrsprachige Produktion und im Verpackungsdruck eingesetzt werden.

Nach der Konfiguration kann der Anwender per Klick auf die Einträge in den Ebenenansichten zwischen den verschiedenen Ansichten der einzelnen Sprachversionen wechseln.

Eine Ebenenansicht als Standard festlegen

Wenn man eine bestimmte Ebene als Standardansicht einrichten will (Default), dann ist dies über die Funktion Als Standard festlegen möglich. So lässt sich bei mehreren Ebenenansichten eine Standardansicht für die Ausgabe – etwa für die Druckerei – festlegen.

Übersicht: In welchen Ebenenansichten ist eine Ebene enthalten?

In der maximalen Ansicht kann der Anwender die Ebeneneinträge in der Liste aufklappen und bekommt eine Übersicht darüber, in welchen Ebenenansichten die Ebenen verwendet werden.

Verschiedenen Ebenen spezielle Metadaten hinzufügen (Processing Steps Metadaten)

MadeForLayers erlaubt die Verknüpfung von Metadaten direkt mit einer Ebene. Der Anwender klickt dafür auf die gewünschte Ebene und öffnet mit Bearbeiten-Schaltfläche das Fenster Ebenen bearbeiten. Hier können Metadaten für Processing Steps (1) und Ebenen-Metadaten (2) eingetragen werden.

Processing Steps dienen dazu, Ebenen-spezifische Produktionsanweisungen weiterzugeben (z.B. falzen, stanzen, …). Diese Metadaten werden bei der Ausgabe über MadeToPrint als PDF in die jeweilige Ebene des PDF-Dokuments übernommen. Zusätzlich können auch noch eigene Metadaten festgelegt werden. Auch diese werden in das PDF exportiert.

 

Haben Sie einer Ebene Processing Steps Metadaten hinzugefügt, so werden diese im Hauptdialog von MadeForLayers angezeigt. Dies bieten einen schnellen Überblick über die vorgesehene Verwendung der Ebenen.

Die integrierte pdfToolbox-Funktionalität von callas software ermöglicht das Anzeigen von Ebenen-Metadaten in der PDF.

Einstellungen exportieren und in andere Dokumente importieren

Bei wiederkehrenden Produktionen mit identischem Ebenenaufbau kann man über die Optionen zum Ex-und Import von Einstellungen den Workflow optimieren. Voraussetzung ist, dass der Ebenenaufbau und die Bezeichnung der Ebenen übereinstimmt.

Integration in MadeToPrint

MadeToPrint ist in der Lage, Ebenenansichten aus MadeForLayers für die Druckausgabe und den Export in diverse Dateiformaten (unter anderem PDF, EPS, verschiedene Bilddateiformate) zu nutzen.

Alle Ebenenansichten in ein einzelnes PDF/X-4 exportieren

In diesem Beispiel wird in MadeToPrint ein Job angelegt, der Ebenenansichten als PDF/X-4-Datei exportiert.

Im Bereich Drucker lässt sich das Ziel Datei (PDF) auswählen. Die PDF-Voreinstellungen werden über die Schaltfläche Einrichten aufgerufen. In diesem Fall wird der Standard genutzt, da er sowohl PDF/X als auch Ebenen unterstützt.

In den Einstellungen für die Ebenen stehen zwei Optionen bereit, die auf die Ebenenansichten von MadeForLayers zugreifen können. Es sind die beiden unten aufgeführten Modi Standard-Ebenenansicht drucken sowie Jede Ebenenansicht drucken.

Die zuerst genannte Option sorgt dafür, dass die – gegebenenfalls eigens definierte – Default-Ansicht in die PDF-Datei übernommen wird. Mit der zweiten Vorgabe werden alle im Ausgangsdokument eingerichteten Ebenenansichten beim Export berücksichtigt. Abschließend wird die Einstellung gesichert.

Im Startfenster von MadeToPrint kann der Anwender nun die neue Einstellung auswählen und über die Schaltfläche Drucken ausführen.

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