MadeToPrint – Einführung, Installation und Registrierung

Mit MadeToPrint InDesign von axaio software erweitern Sie Adobe InDesign um zahlreiche professionelle Ausgabe- und Konvertierungsfunktionen – inklusive Stapelverarbeitung und Hotfolderbetrieb, inklusive Anbindung an InDesign-basierte Redaktionssysteme. Dieses Handbuch führt Sie durch alle notwendigen Arbeitsschritte, die nötig sind, um MadeToPrint aufzusetzen und einzurichten.

Übersicht

MadeToPrint InDesign ist in Versionen für Apple Macintosh und Windows erhältlich. Der Funktionsumfang des Plug-Ins ist abhängig von der jeweiligen Lizenz, die für MadeToPrint erworben wurde.

MadeToPrint für Adobe InDesign ist – je nach Lizenzierung – in unterschiedlichen Automatisierungs-Ausprägungen verfügbar.

MadeToPrint ist ein Ausgabe-Plug-In, das axaio software für Adobe InDesign, Adobe InCopy, Adobe Illustrator und QuarkXPress anbietet. Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu MadeToPrint haben, wenden Sie sich bitte an: support@axaio.com.

Varianten

MadeToPrint Standard InDesign

In der Standardversion stehen alle gespeicherten Ausgabesettings zur manuellen Anwendung zur Verfügung. Zusätzlich lassen sich Ordnerinhalte mittels Stapelverarbeitung drucken und/oder exportieren.

MadeToPrint Standard InCopy

Diese Version von MadeToPrint lässt sich in InCopy, dem Textbearbeitungsprogramm von Adobe, einbinden.

MadeToPrint Auto InDesign

Die Auto-Variante ergänzt den Funktionsumfang der Standardversion durch einen Hotfolderbetrieb, bei dem InDesign-Dokumente bedienungslos und vollautomatisch gedruckt und exportiert werden.

MadeToPrint Auto InDesign für Redaktionssysteme

In weiteren Varianten lässt sich MadeToPrint InDesign nahtlos an die Redaktionssysteme vjoon K4, Woodwing SCE/Enterprise und Van Gennep PlanSystem4 anbinden. Wie MadeToPrint InDesign Auto, arbeiten auch diese Versionen auf Basis überwachter Ordner – zusätzlich bieten diese redaktionsspezifische Funktionen, wie XML/Jobticket-basiertes Publizieren und statusbasierte Ausgabe.

Funktionsübersicht

MadeToPrint InDesign vereinfacht die Print- und Datei-Ausgabe durch Speichern aller Einstellungen in schnell abrufbaren MadeToPrint-Jobs und Sets (eine Kombination mehrerer MadeToPrint-Jobs). Einmal festgelegte und gesicherte Einstellungen gewährleisten gleichbleibende Ausgabequalität bei Druck, sowie die Ausgabe von JPEG, PostScript-, EPS, PDF, INX, IDML, Flash (SWF und XFL) sowie ePub-Exporten.

MadeToPrint erweitert InDesign um eine Vielzahl produktionswichtiger und praktischer Funktionen:

  • Automatische Ausgabe von Einzelseiten bei der PostScript- oder PDF-Erzeugung
  • Regelbasiertes Erzeugen von Namen für Ausgabedateien und Zielverzeichnisse
  • Prüfung von Schriften und Bildern (Preflight)
  • Automatische Aktivierung projektspezifischer Schriften
  • Automatische Aktualisierung von Bildern
  • PDF-Erzeugung unter Verwendung von Acrobat Distiller
  • Gezielte Ausgabe von Ebenen und Ebenenkombinationen
  • Verpacken als Bestandteil des MadeToPrint-Jobs
  • Konfigurierbare Infoleiste mit dynamisch generierten Inhalten
  • Erweiterung der Ausgabe durch PostScript-Snippets und Skripts
  • Zusammenfassung von Einzel-MadeToPrint-Jobs zu Sets
  • Stapelverarbeitung
  • Ausschießfunktion
  • Parameter Overrides für die Anpassung von Profilen „on the fly“
  • Überprüfung von erstellten PDF-Dateien
  • „MadeForLayers“ für die Einstellung von Ebenenansichten
  • Optionaler Hotfolderbetrieb und Anbindung an Redaktionssysteme

Systemvoraussetzungen:

  • Adobe InDesign CS4 – CC
  • Mac OS X oder Windows

Installation

Starten sie das Installationsprogramm (Macintosh oder Windows) für MadeToPrint und folgen sie den Anweisungen. Für die Einrichtung des Plug-Ins sind Administrator-Rechte nötig.

Unter Macintosh werden folgende Daten installiert:

  • der Ordner axaio software mit dem MadeToPrint Plug-In befindet sich im Ordner Plug-Ins von Adobe InDesign
  • im Benutzerverzeichnis unter <Benutzername>/Library/Preferences/axaio software befinden sich die MadeToPrint Preferences (Settings), die PostScript Snippets für die PostScript Expert Option und die von MadeToPrint erzeugten Logfiles.
  • die Dokumentation zu MadeToPrint wird im Benutzerverzeichnis unter <Benutzername>/Dokumente/axaio software documentation gespeichert.

Unter Windows werden folgende Daten installiert:

  • der Ordner axaio software mit dem MadeToPrint Plug-In befindet sich im Programmverzeichnis, beispielsweise unter Adobe InDesign CS/Plug-Ins
  • im Verzeichnis Dokumente und Einstellungen unter <Benutzername>/Anwendungsdaten/axaio software befinden sich die MadeToPrint Preferences, die PostScript Snippets für die PostScript Expert Option und die von MadeToPrint erzeugten Logfiles.
  • die Dokumentation zu MadeToPrint kann über das Startmenü unter Programme/axaio software dokumentation aufgerufen werden.

Bewahren sie den Keycode an einem sicheren Ort auf und vergessen sie nicht, eine Kopie der vollständig ausgefüllten Registrierungskarte an axaio software zu senden. Nur registrierte Kunden haben ein Anrecht auf Updates und technischen Support.

Registrierung

Nach der Installation können Sie MadeToPrint 30 Tage lang uneingeschränkt testen. Danach wechselt MadeToPrint in den Demo-Modus, wobei die Ausgabedateien und Ausdrucke mit einem MadeToPrint-Logo gekennzeichnet werden.

Sofern Sie eine Lizenz von MadeToPrint erworben haben, erhalten Sie eine Registrierungskarte, auf der sich eine Seriennummer und ein Freischaltungsschlüssel (Keycode) befindet. Um die Freizuschaltung vorzunehmen, geben Sie Name, Firma und den 24-stelligen Keycode in den Registrierungsdialog ein.

Informationen über die Registrierung, Lizenz und Version von MadeToPrint können Sie jederzeit über das InDesign Hilfe-Menü; Über Zusatzmodule abrufen. Klicken sie auf Registrieren und geben sie Name, Firma und den 24-stelligen Keycode ein.

Auf Windows muss InDesign zur Freischaltung als Administrator ausgeführt werden, auch wenn der Benutzer volle Rechte hat. Dazu Rechtsklick auf InDesign.exe und „Als Administrator ausführen“ wählen. Nach dem Freischalten benötigt MadeToPrint keine weiteren Rechte und InDesign kann geschlossen und wieder „normal“ gestartet werden.

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