MadeToPrint und Enfocus SWITCH

MadeToPrint unterstützt die Workflow-Systeme FullSWITCH und PowerSWITCH des belgischen Software-Herstellers Enfocus. Voraussetzung dafür ist, dass InDesign auf dem Rechner installiert und dass MadeToPrint für den Auto-Modus lizenziert und aktiviert ist. Die Kommunikation zwischen beiden Komponenten erfolgt auf Basis des Austauschs von XML-Dateien in überwachten Ordnern, die von MadeToPrint automatisch angelegt werden.

Konfiguration von MadeToPrint für den Betrieb mit SWITCH

Das Aufsetzen ist denkbar einfach: Anwender müssen lediglich die Ausgabejobs im Standard-Modus von MadeToPrint wie gehabt einrichten, alle weiteren Einstellungen werden in SWITCH selbst vorgenommen.

Im Hintergrund erstellt MadeToPrint Auto bei jedem Start eine Liste im txt-Format mit allen verfügbaren Jobs, die anschließend von SWITCH eingelesen wird.

Über die grafische SWITCH-Oberfläche lässt sich MadeToPrint anschließend als Workflow-Komponente mittels sogenannter Konfiguratoren nutzen. Ist der MadeToPrint-Konfigurator als Komponente in einen SWITCH-Flow integriert, muss mindestens ein vorgeschalteter Eingangs- sowie ein nachgeordneter Ausgangsordner definiert werden.

Wird MadeToPrint zusammen mit SWITCH betrieben, sind im Funktionsbereich Auto keinerlei Einstellungen vorzunehmen.

Weiterhin ist vom Anwender über ein eine Auswahlliste (select from library) und über ein anschließend aufgehendes Popup-Fenster festzulegen, welcher der vorab im Standard-Modus aufgesetzten MadeToPrint-Job der Konfigurator ausführen soll.

Neben der beschriebenen Jobauswahl über die exportierte Liste, können Jobs auch flexibel mit Hilfe von Variablen (Define single-line text with Variables) und Skripten definiert werden.

Abbilden von Ordnerstrukturen

Weitere Einstellmöglichkeiten betreffen die Ordnerstrukturen beim Erzeugen der Ausgabe. Wird ein Dokument über MadeToPrint ausgegeben, kann das Resultat entweder direkt in einen SWITCH-Ergebnis-Ordner geschrieben oder mitsamt einem gleichnamigen, übergeordneten Ordner ausgegeben werden.

Auch die Ausgabe der im MadeToPrint Job definierten Pfad-Hierachie lässt sich übernehmen  dazu muss eine der drei Auswahloptionen unter Attach Hierachy Info aktiviert haben aktiviert sein.

Wird an den Ausgabe-Ordner ein Archive Hierarchie-Konfigurator angehängt, wird die Struktur exakt in diesem Ordner abgebildet, mit der Ergebnisdatei auf der letzten Hierarchiestufe.

Einsatz des Tokens “Jobticket Metadata”

Über das Auswahlmenü Define Extra Tokens, lassen sich die MadeToPrint-Token auch im SWITCH-Kontext nutzen. Bei Bewegen des Mauszeigers auf das Auswahlfeld blendet SWITCH über das Kontextmenü automatisch Informationen ein, auf welche Weise Token verwendet werden können. Mit dem MadeToPrint-Token Job Ticket Metadata können Informationen aus SWITCH übernommen und evaluiert werden, zum Beispiel für das Benennen der Ausgabedatei  wie unten stehenden dargestellt, wo MadeToPrint aus den SWITCH Token-Feldern “Name 1” und “Value 1” den Dateinamen “hello” dynamisch generiert.

In Kombination mit SWITCH kann MadeToPrint Ergebnisdateien nur innerhalb des SWITCH-Flows ausgeben.

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

E-Mail-Benachrichtigung erhalten, wenn jemand auf meinen Kommentar antwortet